Theater Filidonia


Theater Filidonia – Traumhaus 26

Ein begehbares Multimedia-Theaterstück.

Ein Mehrfamilienhaus wird von Künstlerinnen und Künstlern installativ, musikalisch und performativ gestaltet.

 

Unsere Zeit ist schnelllebig und reizüberflutet. Wir hetzen von einem Termin zum Nächsten, es bleibt keine Zeit zum Stehen bleiben und kein Raum für die eigene Wahrnehmung. In der Hektik des Alltags verlieren wir den Sinn für die Details und den Zugang zu uns selbst. Eigene Empfindungen werden als unwichtig erachtet und zurückgeschoben. Es fehlt der Raum für Lebendigkeit, Emotion und Authentizität.

Unter dem Arbeitstitel „Die Poesie des Augenblicks“ erforschen Studenten und Künstler verschiedener Fachrichtungen wie z.B. Medien, Theater, Bühnenbild, Tanz, Musik, Fotografie, Film und Kunst den Moment im Hier und Jetzt. Es ist ein Versuch sich wieder auf sich selbst zu besinnen, Ruhe zu finden, zu Verweilen und den eigenen Blick zu schärfen.

Das unbewohnte Mehrfamilienhaus auf der Halskestraße 26 verwandelt sich dabei in den Schauplatz eines multimedialen spartenübergreifenden Theaterstücks. Durch eine künstlerische Neugestaltung der ehemaligen Wohnungen entstehen in den Räumen mit Licht, Projektionen, Kunstobjekten und Geräuschen atmosphärische Rauminstallationen, die aus dem vormals Alltäglichen eine Reise in die Welt der Sinne, Poesie und Faszination ermöglichen. In Kombination mit Theater, Texten, Musik und Tanz entsteht ein Gesamtkunstwerk, das, das sinnliche Erleben des Augenblicks und die Wahrnehmung für den Moment im Hier und Jetzt erlaubt. Verschiedene Künste verbinden sich miteinander, Grenzen zwischen Bühne und Zuschauer werden aufgelöst. Das Publikum wird durch die eigene Präsenz und Interaktion zu einem Teil des Stücks.

30 junge Künstler und Studenten verschiedener Fachbereiche bringen unter der Regie von Miriam Bathe ihre eigenen Ideen und Inspirationen im künstlerischen Prozess zusammen. In einem offenen kreativen Arbeitsprozess beschäftigen sie sich unter anderem mit der Fragestellung, ob Wahrnehmung subjektiv ist und wie man diese beeinflussen kann. In der heutigen Zeit wird es für jeden individuell und in der Folge auch gesellschaftlich zunehmend immer wichtiger, die Fähigkeit zu entwickeln, in sich selbst und in seiner Umgebung kleine Oasen der Ruhe und Schönheit zu finden, um die eigenen und die Ressourcen der Umwelt anders und neu zu entdecken.

Darum soll das Projekt das sinnliche Erleben und die Wahrnehmung von feinen Zwischenräumen und -tönen abseits der alltäglichen Reizüberflutung erlauben und fördern.

 

 

Leitung:

Miriam Bathe

 

Kontakt: mbathe.violine@gmx.de

Website: www.theater-filidonia-de.webnode.com

 

Künstler:

Cristina Ardelean Montelongo – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Miriam Bathe –  Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Miriam Beike – Folkwang Universität der Künste Essen

Amina Daidova

Wigabriel Soto Eschebach

Tatiana Feldmann – Theaterakademie Köln

Noelle Fleckenstein – Theaterakademie Köln

Xiao Fu – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Linda Gao-Lenders –  Universität Bonn

Kanade Hamawaki – Kunstakademie Düsseldorf

Paulina Jürgens – Universität zu Köln

Goa Kollewijn

Gwen Kollewijn

Tim Löhde – Kunstakademie Düsseldorf

Tobias Löhde – Kunstochschule für Medien Köln

Kai Philipp Mücke – Theaterakademie Köln

Jonas Müller

Ida Schiele – Bergische Universität

Franziska Schmid – Theaterakademie Köln

Younju Seo – Kunstakademie Düsseldorf

Julia Steinhardt – TanzZentrale Leipzig

Kina Suchy

Lena Urig – Theaterakademie Köln

Julia von Maydell – Theaterakademie Köln

Benjamin Völkel – Folkwang Universität der Künste

Philip Weiger

Robert Wheatley – Folkwang Universität der Künste

Di Wu – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal

Changhuan Xia – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal