Voccolours, OTTOZWO und Bettina Boos

Gala Hummel, Brigitte Küpper, Norbert Zajac, Iouri Grankin (Voccolours), erkunden seit 6 Jahren das Ausdrucksspektrum der menschlichen Stimme.
Im freien improvisatorischen Fall, ständigem Bezug zueinander und den begleitenden Musikern, entstehen elegische Klangcollagen die kaum einen Ausdruck menschlichen Gefühls auslassen.
Mit Elementen aus Obertongesang über klassischen Gesang, Sprechgesang bis zu kakophonischen Geräuschen, entwerfen sie Klanggemälde, die geradlinig ins Gefühlszentrum des Zuhörers eindringen.
Voccolours haben zwei CD's veröffentlicht die international viel Beachtung gefunden haben, und haben zwei Rußland tourneen gefördert vom Goetheinstitut absolviert.
 
OTTOZWO, Jörg Hüttemann Synthesizer, Uwe Schaale Gongs, percussive Instrumente und Uwe Juchum Saxophone, Bassklarinette, Fagott, ergänzen und verdichten die Stimmen zu einer Art absurder Oper, die unsere alltägliche Wiklichkeit widerspiegelt, in der sich permanent Klänge und Geräusche überlagern, verdrängen oder ergänzen. 
Jörg Hüttemann spielt in mehreren Projekten unter anderem CS3 und hat mit Uwe Schaale mehrere CD's veröffentlicht.
Uwe Schaale, bildender Künstler aus Düsseldorf arbeitet musikalisch mit Jörg Hüttemann und Uwe Juchum unter anderem, hat mehrere Performances mit Bettina Boos unter anderem "Ernte ohne Dank" und "Waldperformance" gemacht, sowie regelmäßige Ausstellungen und betreibt die Galerie Otto2 in D'dorf- Gerresheim.
Uwe Juchum, spielt in mehreren Projekten z.B. FVH, OTTOZWO, diverse Ausstellungen mit Fotografien und Video.
 
Bettina Boos interpretiert und verinnerlicht diese Klangcollagen und rundet durch Ihre Performance die Darbietung in Ihren "Körperbildern" ab.
Bettina Boos, ausgebildete Baletttänzerin erforscht seit Jahren Räume um deren Intensität in Ihrer Performance Ausdruck zu verleihen, Projekte: Ernte ohne Dank, Waldperformance, etc.
 
Beim Streetart- Festival Honsberg werden Voccolours , OTTOZWO und Bettina Boos eine ehem. Bäckerei, die zwischenzeitlich als Moshee gedient hat, räumlich, klanglich und performativ erkunden, 3.7., 14 Uhr.
Eine zweite Performance ist an dem Tisch auf dem Gelände zwischen den Häusern gegen 17 Uhr geplant.
Außerdem sind noch einige spontane performative Umzüge durchs Viertel von einzelnen Künstlern geplant.