Tipi für Sauti Kuu

Am 18.12.2015 moderierte Dr. Auma Obama die Frau-TV Spezialsendung „Die Welt ein bisschen besser machen“.
https://presse.wdr.de/plounge/tv/wdr_fernsehen/2014/11/20141127_auma_obama.html;jsessionid=CD322C7DF1CA858C738C68DF68028231.presse2

Anlässlich der Dreharbeiten lernte ich Auma Obama kennen und es entstand der Gedanke, ein Tipi für die Sauti Kuu Foundation von Dr. Obama in Kenia, anzufertigen und so eine weitere Verbindung zu schaffen.

http://sautikuufoundation.org

Das Tipiprojekt hat ein ausgearbeitetes und funktionierendes Konzept, das für Verbundenheit, Gewebe, Kommunikation und Gemeinschaft steht, grundlegende wichtige Werte, die weltweit verstanden und gefühlt werden.

Mittlerweile gibt es 17 dieser besonderen Räume, eins in den USA, eins in der Schweiz, nun eins in Kenia und im März 2016 wird eins an der Universität in Taipeh/Taiwan anlässlich des Very Fun Park-NTU, aufgestellt.

Das Kunstprojekt erklärt sich durch die Benutz- und Fühlbarkeit von selbst, schafft einen besonderen Raum. Viele soziale Organisationen, sehr viele unterschiedliche Menschen haben bisher mitgestrickt. Jeder nach seinem Muster und als wichtiges/unverzichtbares Teil des Gesamtgewebes.

Nachlesbar unter: http://www.ute-lennartz-lembeck.de/styled-5/index.html (und den folgenden Unterpunkten)

(Fotos der Tipihaut, die schon vor uns auf die Reise ging)

 

Ende Dezember war es soweit, ich flog mit meiner Tochter nach Kenia, wir durften in Alego zu Gast sein und sammelten unvergessliche Eindrücke.

 

Die Sauti Kuu Stiftung ist bestrebt, weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für en selbstständiges Leben zu geben.

Sauti Kuu ist Kiswahili und bedeutet ‚Starke Stimmen’.

Benachteiligten Kindern und Jugendlichen in ländlichen Gebieten und in den städtischen slums, soll dabei geholfen werden, die Stärke der eigenen Stimme und die Kraft des eigenen Potenzials zu erkennen und mit den Möglichkeiten, die sie vor Ort haben, etwas aus ihrem Leben zu machen.

Es wird versucht, Wege zu finden und Strukturen zu schaffen, die die jungen Leute und ihre Familien psychisch, sozial und finanziell zur Eigenständigkeit zu führen und damit auch positiv zur Entwicklung der Gemeinden beizutragen.

Wichtig ist, den jungen Menschen zu vermitteln, dass sie nicht Opfer des sozialen Systems oder ihrer Umwelt sein müssen, sondern trotz schwieriger Herausforderungen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und mitzubestimmen, was daraus wird. Es reicht nicht, dass man sich ein besseres Leben wünscht, es geht vielmehr darum, sich selbst zuzugestehen, dass man ein Recht hat, dieses bessere Leben führen zu dürfen, und dieses Recht in Anspruch zu nehmen.

Die Stiftung will Menschen im ländlichen Kenia Chancen auf eine bessere Zukunft eröffnen. Aktuell baut die Stiftung das Sport- und Ressourcecenter in Alego. Dort sollen wichtige Fähigkeiten, neues Wissen und soziale Kompetenzen erworben werden.

Ein Ansatz, der Landflucht eine Alternative entgegenzusetzen, ein Aufzeigen anderer Möglichkeiten einer beruflichen Existenz in ihrer Heimatregion.