Theater Filidonia – Traumhaus 26

Theater Filidonia – Traumhaus 26

Ein begehbares Multimedia-Theaterstück.

Ein Mehrfamilienhaus wird von Künstlerinnen und Künstlern installativ, musikalisch und performativ gestaltet.

Aufführungen:

Freitag 01. Juli:         17, Uhr, 19 Uhr
Samstag 02. Juli:      14 Uhr, 16 Uhr, 18 Uhr
Sonntag 03. Juli:       12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr

Website Theater Filidonia
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Unsere Zeit ist schnelllebig und reizüberflutet. Wir hetzen von einem Termin zum Nächsten, es bleibt keine Zeit zum Stehen bleiben und kein Raum für die eigene Wahrnehmung. In der Hektik des Alltags verlieren wir den Sinn für die Details und den Zugang zu uns selbst. Eigene Empfindungen werden als unwichtig erachtet und zurückgeschoben. Es fehlt der Raum für Lebendigkeit, Emotion und Authentizität.

Unter dem Arbeitstitel „Die Poesie des Augenblicks“ erforschen Studenten und Künstler verschiedener Fachrichtungen wie z.B. Medien, Theater, Bühnenbild, Tanz, Musik, Fotografie, Film und Kunst den Moment im Hier und Jetzt. Es ist ein Versuch sich wieder auf sich selbst zu besinnen, Ruhe zu finden, zu Verweilen und den eigenen Blick zu schärfen.

Das unbewohnte Mehrfamilienhaus auf der Halskestraße 26 verwandelt sich dabei in den Schauplatz eines multimedialen spartenübergreifenden Theaterstücks. Durch eine künstlerische Neugestaltung der ehemaligen Wohnungen entstehen in den Räumen mit Licht, Projektionen, Kunstobjekten und Geräuschen atmosphärische Rauminstallationen, die aus dem vormals Alltäglichen eine Reise in die Welt der Sinne, Poesie und Faszination ermöglichen. In Kombination mit Theater, Texten, Musik und Tanz entsteht ein Gesamtkunstwerk, das, das sinnliche Erleben des Augenblicks und die Wahrnehmung für den Moment im Hier und Jetzt erlaubt. Verschiedene Künste verbinden sich miteinander, Grenzen zwischen Bühne und Zuschauer werden aufgelöst. Das Publikum wird durch die eigene Präsenz und Interaktion zu einem Teil des Stücks.

30 junge Künstler und Studenten verschiedener Fachbereiche bringen unter der Regie von Miriam Bathe ihre eigenen Ideen und Inspirationen im künstlerischen Prozess zusammen. In einem offenen kreativen Arbeitsprozess beschäftigen sie sich unter anderem mit der Fragestellung, ob Wahrnehmung subjektiv ist und wie man diese beeinflussen kann. In der heutigen Zeit wird es für jeden individuell und in der Folge auch gesellschaftlich zunehmend immer wichtiger, die Fähigkeit zu entwickeln, in sich selbst und in seiner Umgebung kleine Oasen der Ruhe und Schönheit zu finden, um die eigenen und die Ressourcen der Umwelt anders und neu zu entdecken.

Darum soll das Projekt das sinnliche Erleben und die Wahrnehmung von feinen Zwischenräumen und -tönen abseits der alltäglichen Reizüberflutung erlauben und fördern.

Leitung:
Miriam Bathe

Künstler:

Cristina Ardelean Montelongo – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal
Miriam Bathe –  Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal
Miriam Beike – Folkwang Universität der Künste Essen
Amina Daidova
Wigabriel Soto Eschebach
Tatiana Feldmann – Theaterakademie Köln
Noelle Fleckenstein – Theaterakademie Köln
Xiao Fu – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal
Linda Gao-Lenders –  Universität Bonn
Kanade Hamawaki – Kunstakademie Düsseldorf
Paulina Jürgens – Universität zu Köln
Goa Kollewijn
Gwen Kollewijn
Tim Löhde – Kunstakademie Düsseldorf
Tobias Löhde – Kunstochschule für Medien Köln
Kai Philipp Mücke – Theaterakademie Köln
Jonas Müller
Ida Schiele – Bergische Universität
Franziska Schmid – Theaterakademie Köln
Younju Seo – Kunstakademie Düsseldorf
Julia Steinhardt – TanzZentrale Leipzig
Kina Suchy
Lena Urig – Theaterakademie Köln
Julia von Maydell – Theaterakademie Köln
Benjamin Völkel – Folkwang Universität der Künste
Philip Weiger
Robert Wheatley – Folkwang Universität der Künste
Di Wu – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal
Changhuan Xia – Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal